Erdkunde

Das Fach Erdkunde, das sowohl naturwissenschaftliche als auch gesellschaftswissenschaftliche Inhalte vermittelt, ist auf den ersten Blick deutlich schwieriger zu fassen als viele andere Schulfächer. Die Zeiten, in denen es um Topographie und reines Faktenwissen ging, sind inzwischen lange vorbei.

Zu den wichtigsten Zielen und Aufgaben des Fachs Erdkunde gehört die Erklärung von raumgebundenen Strukturen und Prozessen. Hierzu zählen inhaltliche (aber auch methodische! - s.u.) Elemente von Gesellschafts- und Naturwissenschaften. (Gleichwohl wird das Fach dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld zugeordnet.) Daneben leistet die Erdkunde einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. So macht sie beispielsweise deutlich, wie konkurrierende Raumansprüche verschiedener gesellschaftlicher Interessensgruppen gegeneinander abgewogen werden müssen. Durch Einbeziehung volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Inhalte (u.a. Standortfragen) wird zudem die ökonomische Bildung verbessert.

Durch die Vermittlung von Kenntnissen (und Einstellungen) bezüglich der Verfügbarkeit und Belastbarkeit der natürlichen Ressourcen trägt das Fach in besonderem Maße zur Umwelterziehung bzw. -bildung bei. Des Weiteren vermittelt der Erdkundeunterricht ein topographisches Grundlagenwissen, welches Voraussetzung zur räumlichen Orientierung ist.

All diese Punkte zusammen sollen den Schülern letztendlich helfen, ihre (nahe und ferne) Umwelt zu verstehen und selbst bestimmt und solidarisch an ihrer Entwicklung und Erhaltung mitzuarbeiten (= raumbezogene Handlungskompetenz).

Dem "Methodenlernen" kommt eine besondere Bedeutung zu, da in unseren modernen Zeiten mit der sprichwörtlichen "Informationsflut" und der "Wissensinflation" das Faktenwissen oft nur von kurzfristiger Gültigkeit sein kann. Daher werden am Adolfinum im Erdkundeunterricht sowohl fachspezifische als auch allgemeine Lern- und Arbeitstechniken eingeübt, die dauerhaft zur Erschließung von Informationen dienen können. Dazu zählen z.B. die systematische Erstellung bzw. Auswertung von bestimmten Darstellungs- und Arbeitsmitteln (u.a. von Karten, Diagrammen u. Tabellen) oder die Beschaffung, Aufbereitung und Präsentation von Informationen - auch mittels "neuer Medien" wie dem Computer (u.a. Internetrecherche, Erstellung von Power-pointpräsentationen, Präsentation mittels Beamer).

Um eine umfassende Behandlung der relevanten Fachmethoden bei gleichzeitiger Vermeidung von Wiederholungen und eine möglichst gute Unterrichtsökonomie zu gewährleisten, werden am Adolfinum methodische Schwerpunkte mit anderen Gesellschaftswissenschaften abgesprochen und im schulinternen Lehrplan für das Fach für bestimmte Jahrgangsstufen festgelegt.

In der Sekundarstufe I wird Erdkunde an unserer Schule auch in die Freiarbeit eingebunden.

In der Sekundarstufe II werden für die Qualifikationsphase grundsätzlich Grund- und Leistungskurse (z.T. in Kooperation mit den Gymnasien „in den Filder Benden“ und  dem „Grafschafter Gymnasium“) angeboten. In dieser Stufe soll das Lernen auch außerhalb der Schule (z.B. durch Exkursionen, Projekte o.ä.) ermöglicht werden.

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Vorgaben für das Zentralabitur

Unter folgendem Link finden Sie Vorgaben für die Prüfungen des Zentralabiturs in NRW.