Handy- und Computernutzung ausdrücklich erwünscht: die Klasse 9c beim Lösen des Escape-Games.

Escape-Game zum Thema
“Extremismus“ gemeistert

In den vergangenen Monaten führten die neunten Klassen des Adolfinums jeweils einen ganztägigen Workshop zu den Themenbereichen „Extremismus“ und „Wertvorstellungen“ durch. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Escape-Game „#DemoEx“, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch mit den Gefahren extremistischer Vereinigungen auseinandersetzten. Der vom Internationalen Bund organisierte und von der Akademie Klausenhof durchgeführte Workshop verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche präventiv für die Thematik zu sensibilisieren und ihre sozialen Kompetenzen zu fördern. Janette Schwahn (Klasse 9c) hat ihre Eindrücke zu der Veranstaltung festgehalten.

Alle ziehen an einem Strang: Lisa Schreyer und Anastasia Djukanovic (9c) fassen die bisherigen Erkenntnisse zusammen.

Am 15. Februar 2019 begaben wir, die Schüler der Klasse 9c, uns zum CVJM in Moers, um die Themen „Extremismus“ und „Werte“ weiter zu vertiefen. Als die Veranstaltung begann, bekamen wir gesagt, dass wir zwei unterschiedliche Aufgabengebiete meistern sollen, weshalb wir uns in zwei gleich große Gruppen aufteilten, die beide verschiedene Stationen durchlaufen sollten.

Die erste Gruppe führte zuerst das sogenannte „Escape-Game“ durch, bei dem es darum ging, dass eine Person namens „Viktor“ aufgrund fehlender Anerkennung und Zuneigung in eine Sekte eintrat und schließlich verschwand. Wir als Klasse mussten gemeinsam daran arbeiten, die Person, mithilfe von Hinweisen, Videobotschaften und Tagebucheinträgen wiederzufinden. Wir bekamen genau sechzig Minuten Zeit, um diese Aufgabe zu meistern.

In der Nachbesprechung redeten wir intensiv mit den Veranstaltern und wir sollten erläutern, in welchem Zusammenhang das Escape-Game mit „Sekten“ und mit „Extremismus“ steht und was wir daraus lernen können.

Plakat: ein „ideal-toleranter Mensch“.

Die zweite Gruppe erstellte in der gleichen Zeit Plakate zum Thema „Toleranz“. Die Plakate sollten in noch kleineren Gruppen bearbeitet werden und die Merkmale einer „ideal-toleranten Person“ enthalten, wobei unserer eigenen Kreativität und Meinung freien Lauf gelassen werden sollte. Danach wurden die Plakate vorgestellt und diskutiert. Im Anschluss saßen wir in einem Sitzkreis und bekamen Kärtchen, auf denen für uns wichtige Wörter bzw. Werte standen. Mit einem Partner sollten wir dann darüber diskutieren, welche wir als am wichtigsten ansehen. Dann besprachen wir, die wir als Gruppe als besonders wichtig einstufen.

Nach der Veranstaltung interviewte ich meine Klassenkameraden und fragte sie, wie sie die Veranstaltung fanden. Dabei wurde sehr oft erwähnt, dass das Escape-Game sehr viel Spaß gemacht hat und wir dabei unser Wissen sehr gut anwenden und sogar Neues dazulernen konnten.“

Text: Maria Vollendorf-Löcher, Daniel Schirra, Janette Schwahn (9c) | Fotos: Daniel Schirra.

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