An der Podiumsdiskussion aktiv teilnehmende SchülerInnen (s. Foto, von links nach rechts): Ida Dudeck, Kim Schirra, Adrian Schulz, Markus Berg, Ana Richter, Jil Dudzinski; EF)

Angeregte Diskussion im Englischunterricht der Einführungsphase

Communicating in the digital age – ein äußerst relevantes Thema für Schülerinnen und Schüler. Dazu zählt auch die kritische Auseinandersetzung mit der Verwendung von taboo words, welchen Kinder und Jugendliche im Internet und auch in Songs alltäglich begegnen. Sollten sogenannte taboo words in Songtexten zensiert werden?– Ein kontroverses Thema, das nicht zuletzt in den USA heiß diskutiert wird, findet Platz im deutschen Klassenraum, um u.a. den eigenen Musikkonsum kritisch zu hinterfragen, Argumente in einen Kontext einzubetten und abzuwägen (Reflexion), den Umgang mit anderen Positionen zu trainieren und eine eigene Meinung zu bilden.

Ein Bericht von Lucy Bajka (EF)

Im Rahmen einer kleinen Unterrichtsreihe beschäftigten wir uns mit Censorship. Kurz gesagt beschreibt dies das Zensieren von Vulgärausdrücken in Songs, die vor allem im Radio gespielt werden. Vor der Durchführung derPodiumsdiskussion beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema und erstellten anschließend gemeinsam eine Pro- und Kontraliste.

Am Tag der Podiumsdiskussion fanden wir uns in Kleingruppen zusammen und bereiteten uns anhand verschiedener Rollenkarten auf die Diskussion vor. Dann entschieden wir innerhalb der Gruppen, welche Schüler:innen die jeweiligen Rollen in der Diskussion vertreten sollten, sodass sich während der Diskussion vierSchülerinnen gegenüber saßen, wovon zwei gegen und die anderen beiden für Censorship argumentierten (jeweils links bzw. rechts im Bild).

Moderiert wurde die Diskussion zur Abwechslung nicht von der Lehrkraft, Frau Hupe, sondern von zwei Schülern (mittig auf dem Foto), wodurch die Situation noch realistischer wirkte. Die Schüler:innen, die nicht aktiv diskutiert haben, erhielten währenddessen Beobachtungsaufträge und hörten aufmerksam zu. Allgemein waren meine Mitschüler:innen und ich sehr engagiert und interessiert. Während der auf Englisch stattfindenden Diskussion, brachten beide Seiten überzeugende Argumente, respektierten sich dabei aber stets gegenseitig.Durch das faire Diskutieren und das sehr interessante Thema, empfand ich es als eine sehr angenehm gestaltete Unterrichtsstunde, auch wenn es zunächst etwas befremdlich war, taboo words im Unterricht auszusprechen und sich mit ihnen und dem Umgang mit ihnen zu beschäftigen.

 

Einleitungstext: und Foto: Lisa Hupe

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