Der "Flaschengarten": ein unabhängiges Ökosystem.

Klasse 8a übt vernetztes Denken
im Bio-Unterricht

Unser Ökosystem zu verstehen und Abhängigkeiten darin nachvollziehen zu können, sind wesentliche Kompetenzen, die in Zeiten des Klimawandels besonders in den Fokus genommen werden müssen. Um dieses vernetze Denken zu schulen und die Zusammenhänge besser verstehen zu können, hat die Klasse 8A zusammen mit Lehrerin Anna Müller im Biologieunterricht ein Projekt zum Thema Ökologie durchgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler legten unter Betrachtung der verschiedenen Ökofaktoren mehrere Flaschengärten an. Ein Flaschengarten ist ein eigenes kleines Ökosystem, das mehrere Jahrzehnte bestehen kann, ohne gegossen zu werden. Dafür hat die Klasse Überlegungen angestellt und herausgefunden, dass Pflanzen autotroph sind, sich also selbst versorgen können. In einen Flaschengarten gehören demnach Pflanzen, Blähton (als Untergrund und Abschluss, um die Wasserregulation zu gewährleisten), Erde mit Mineralstoffen und Mikroorganismen und Wasser (Es besteht ein Wasserkreislauf). Diese Komponenten werden zusammen in ein Glasgefäß gegeben und anschließend luftdicht verschlossen, sodass das Ökosystem unabhängig von unserer Umwelt funktionieren kann.

Gruppenbild mit Grünzeug im Glas: die Flaschengärtnerinnen und -gärtner der Klasse 8a.

 

Unter Anleitung gelang es der Klasse, eigene kleine Ökosysteme anzulegen, die anhand einer Langzeitbeobachtung erforscht werden können. Direkt nach der Fertigstellung der Gärten konnte beobachtet werden, dass einzelne Flaschengartengläser bereits beschlugen. Dies ist ein erster Indikator für fotosynthetische Aktivität. Das Ökosystem im Flaschengartenglas beginnt demnach direkt mit seiner Aktivität. Eine erste sehr wichtige Erkenntnis, die direkt beobachtet werden konnte.

Die Klasse 8a und Biologie-Lehrerin Anna Müller sind gespannt und freuen sich auf die kommenden Monate, in denen die eingebrachten Pflanzen wachsen werden: "Probieren Sie es zu Hause ruhig auch aus! Jeder kann einen Flaschengarten anlegen."

Text & Fotos: Anna Müller.

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