Sichtbares Zeichen der Kooperation: die Kultur- und Sprachreise der Adolfiner nach China. Fester Programmpunkt: Unterrichtsbesuch in der Partnerschule in Wuhan.

Chinesisch: Jubiläum und Bildergalerie

"Zehn Jahre Chinesisch" - Konzert: 25.11. um 16 Uhr/ Eindrücke der China-Fahrt

Am Montag, 25. November 2019 (16 Uhr) wird in der Aula am Gymnasium Adolfinum Moers ein musikalisches und kulturelles Treffen zwischen Deutschland und China stattfinden. Anlass ist das kleine Jubiläum zu „Zehn Jahre Chinesisch am Adolfinum in Moers“, das gemeinsam mit einer Musikstudentengruppe der Wuhan Universität, den Oberstufenschülern aus dem Schulchor sowie den Chinesischkursen gefeiert wird. Der Eintritt ist  frei. Eindrücke der alle zwei Jahre stattfindenden Schulfahrt nach China bietet die weiter unten zu findende Bildergalerie.

Sightseeing inklusive: die Adolfiner auf "Platz des Himmlischen Friedens"

Seit 2009 wird am Gymnasium Adolfinum Moers als einziges Gymnasium am Niederrhein Chinesisch als neu einsetzende Fremdsprache im Grundkurs der Oberstufe unterrichtet. 38 Schülerrinnen und Schüler nahmen seinerzeit das Angebot wahr und fingen an, die nicht leicht zu erlernende Sprache Chinesisch zu lernen. Bereits drei Jahre später – also 2012 – wählten schon neun Schülerinnen und Schüler erstmalig das Fach Chinesisch als Abiturfach und meisterten mit großem Erfolg das Zentralabitur.

Chinesisch ist als Muttersprache sehr weit verbreitet: Mit mehr als 1,5 Milliarden Menschen ist sie die meist gesprochene Sprache der Welt. Neben Englisch und Französisch ist sie eine der Amtssprachen der UNO. China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern der Bundesrepublik Deutschland. Seit der Einführung haben in den letzten zehn Jahren insgesamt 420 Schülerinnen und Schüler am Adolfinum im Unterricht gelernt, Chinesisch zu hören, zu sprechen, zu lesen und zu schreiben; fast zehn Prozent dieser Schülerinnen und Schüler wählten Chinesisch Abiturfach.

Da chinesische Sprachkenntnisse nicht nur das persönliche Leben bereichern können, sondern auf dem sich zunehmend globalisierenden Arbeitsmarkt für junge Menschen eine wichtige Zusatzqualifikation darstellen, können sie ihre beruflichen Chancen damit ggf. erheblich verbessern. Als weiteres Angebot können alle chinesisch lernenden Schülerinnen und Schüler am Adolfinum zusätzlich eine Prüfung ablegen und damit je nach Qualifikation das international anerkannte chinesische Sprachzertifikat HSK-1 bis HSK-6 erwerben.

...und auf der "Großen Mauer".

Bis heute haben bereits 216 Adolfinerinnen und Adolfiner (das sind mehr als die Hälfte aller Chinesischschüler) dieses Angebot angenommen. Vier Abiturientinnen und Abiturienten bestanden in diesem Jahr sogar zusätzlich die - sehr anspruchsvolle - mündliche HSKK-Prüfung. Damit konnten sie die Voraussetzungen schaffen, mit Hilfe eines Stipendiums ein Studium in China aufzunehmen.

Als weitere Besonderheit hat das Adolfinum bereits 2012 eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der „School Attached to Wuhan University“ aufgenommen. Damit haben alle Schülerinnen und Schüler, die Chinesisch als Unterrichtsfach ausgewählt haben, die Chance, durch eine Reise nach China nicht nur die Partnerschule in Wuhan kennenzulernen, sondern darüber hinaus auch das Land, die Kultur und die Menschen dort zu erleben. Umgekehrt haben natürlich auch die Schülerinnen und Schüler aus Wuhan die Möglichkeit, uns zu besuchen.

Von besonderer Bedeutung ist die seit 2016 bestehende Bildungspartnerschaft mit dem Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e. V. Das gilt nicht nur für die externen Prüfungen und den Schüleraustausch, sondern auch für die vielfältige Unterstützung im kulturellen Bereich. Namhafte chinesische Ensembles traten in den letzten Jahren am Adolfinum auf und Mitarbeiterinnen des Institutes förderten durch Ihren praktischen Einsatz vor Ort den Unterricht durch kulturelle Angebote.

Text & Fotos: Yihu Schlossarek.

Chinafahrt 2019 - ein eindrucksvolles Erlebnis

Im Rahmen unseres Austauschprogramms mit der „School attached to Wuhan University“ sammelten in diesem Jahr 28 Schülerinnen und Schüler intensive Eindrücke über das Land, die Leute und das Leben in China. In Shanghai beginnend besuchten wir mit Wuhan, Xi’an und Peking vier chinesische Metropolen, um sowohl das moderne als auch das historische China zu sehen. Das Programm reichte von der Skyline in Pudong mit dem blau leuchtenden „Flaschenöffner“ über den Jangtse und die Kranichpagode, die Terrakotta-Armee bis hin zur verbotenen Stadt, den Sommerpalast und die große Mauer.

Besonders erfreulich war das Treffen mit unseren Ehemaligen, die unterstützt durch Stipendien des Konfuzius-Instituts aktuell in China studieren: Elias Schumann studiert in Shanghai, Batuhan Ay und Daniel Wetstein studieren an verschiedenen Universitäten in Wuhan. Wir waren alle sehr beeindruckt, wie selbstständig die drei ihr studentisches Leben in China meistern. Besonders reizvoll war auch bei dieser Reise der fünftägigen Schulbesuch in Wuhan. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten den chinesischen Unterricht und genossen die Gastfreundschaft chinesischer Familien. Diese einmalig tiefen Einblicke in das chinesische Leben werden uns allen lange im Gedächtnis bleiben.

Text: Thorsten Klag | Fotos: Karsten Verhoeven.

— [Thomas Kozianka]

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