Klausuren: In der dritten Runde der IJSO mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schriftlich an den Start.

Runde 3: zwölf Adolfinerinnen und Adolfiner dabei

"Hör mal!" war das diesjährige Wettbewerbsmotto der Internationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO), es handelt sich dabei um einen bundesweiten Schülerwettbewerb, der fächerübergreifend naturwissenschaftliche Nachwuchsförderung betreibt. Die IJSO erstreckt sich über vier Runden in denen ein Nationalteam ermittelt wird und endet in einer internationalen Olympiade. Zwölf Adolfinerinnen und Adolfiner haben jetzt die dritte Runde erreicht.

Die IJSO-Cracks (von links): Carola Klebuch, Josephine van Holt, Nele Böcker und Liv Berns; dahinter: Max Otto, Lasse Weiss, Paul Phoa, Grischa Deutsch, Ben Feldman, Lukas Töpper und Anatol Angermann; es fehlt: Sofia Aleksandroyvch.

 

An der ersten Wettbewerbsrunde mit dem Thema „Hör Mal!“ nahmen rund 4 300 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 9 und 15 Jahren teil, darunter 63 Adolfinerinnen und Adolfiner - allein, in Zweier- oder Dreierteams. Sie stellten Popcorn her, erforschten die Inhaltsstoffe und den charakteristischen Plopp. Eine Expedition ins Ohr anhand eines selbstgebauten übergroßen Modells, das sowohl den Aufbau wie auch die einzelnen Aufgaben des Ohres veranschaulichte schloss sich nahtlos an. Abschließend wurde es laut, Körner galt es auf einer Klang Box mit der eigenen Stimme tanzen zu lassen und Weingläser wurden zum Klingen gebracht. Dabei waren gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik sowie eine gehörige Portion Forschergeist gefragt.

Für die zweite Wettbewerbsrunde qualifizierten sich 42 Adolfinerinnen und Adolfiner, sie stellten sich mit weiteren 1000 Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern einem 45-minütigen Multiple-Choice Test, in dem weitere naturwissenschaftliche Fragen zu beantworten waren.

Die dritte Runde, die Klausur-Runde, erreichten bundesweit 310 Schülerinnen und Schüler, darunter auch 12 aus dem Adolfinum: Carola Klebuch, Max Otto, Josephine van Holt, Lukas Töpper, Liv Berns, Grischa Deutsch, Ben Feldmann, Anatol Angermann, Nele Böcker, Lasse Weiß, Paul Phoa und Sofiia Aleksandrovych.

Nach dieser Runde steht nur noch die vierte Auswahlrunde für das sechsköpfige Nationalteam an, welches dann im Dezember 2022 auf internationaler Ebene an der naturwissenschaftlichen Olympiade teilnimmt. Ob auch das Adolfinum vertreten sein wird?

Weitere Informationen zum Wettbewerb findet man unter: https://www.scienceolympiaden.de/ijso

Text & Foto: Dr. Evelyn Kleine.

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