Handy statt Schulbuch und CD-Player im Französisch-Unterricht? Die Schüler der Klasse 7 haben es ausprobiert.

Fremdsprachen lernen mit dem Smartphone

Handys sind im Unterricht - laut Hausordnung - verboten. Sie lenken ab und haben mit dem Unterrichtsgeschehen nichts zu tun. Aber was wenn doch?! Der Französischkurs des „Doppelten Sprachenlernens“ (Klasse 7) hat zusammen mit Lehrerin Lina Fießer ausprobiert, wie man mit dem Handy vielleicht noch besser Französisch lernen kann. Imke (Klasse 7b) berichtet aus dem Unterricht.

„Im Französischunterricht hören wir oft Texte und müssen dann Fragen dazu beantworten. Aber wie wäre es, wenn wir das selber machen? Einen Text schreiben, ihn dann aufnehmen und schließlich noch ein paar Aufgaben dazu erstellen? Gesagt, getan: Zuerst sollten wir einen Text schreiben, ca. 2 Minuten lang, in dem wir uns als französische/r Austauschschüler/in vorstellten. Name, Alter, Wohnort, Familie und Freunde, Vorlieben, Abneigungen und das französische Schulsystem sollten darin vorkommen. Danach hat jeder den Text mit Hilfe seines Handys aufgenommen. Als das fertig war, dachten wir uns Fragen zum Text aus. Im letzten Schritt hörte sich ein anderer Schüler die Sprachnachricht an und beantwortete die Fragen. Diese Stunden haben uns allen viel Spaß gemacht!“

„Die Handys fungierten bei diesem Experiment als Aufnahmegeräte“, erklärt Lina Fießer, die Lehrerin des Turbo-Französischkurses der Klasse 7. „So haben die Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen Schreiben, Lesen, Sprechen und Hören gleichzeitig geübt und hatten sichtlich Freude daran.“ Und wer weiß? Vielleicht verfassen sie ja wirklich einmal eine Sprachnachricht für einen französischen Austauschpartner.

Text: Imke Querl (7b), Lina Fießer | Foto: Lina Fießer.

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