Ersatzgeschwächt, aber mit vollem Einsatz auf dem Feld: das Jungen-Team der Wettkampfklasse III.

Adolfiner beim Bezirksfinale

In der WK III der Mädchen musste das Adolfinum in diesem Jahr viel Lehrgeld zahlen: Im ersten Spiel ging es gegen das Gymnasium am Stadtpark Krefeld, wo man die Sätze lange offenhalten konnte, am Ende aber mit 21:25 und 15:25 den Kürzeren zog. Chancenlos waren die Moerser Mädels dann im zweiten Spiel gegen das Carl-Humann-Gymnasium aus Essen. Für das dritte Spiel gegen das Gymnasium Knechtsteden hatte man sich noch mal viel vorgenommen, aber die Dormagener Mädchen präsentierten sich einfach beweglicher und spielstärker und so konnte man zwar ein paar schöne Punkte erzielen, unter dem Strich aber stand aber ebenfalls eine 0:2 Niederlage. Zum Glück können fast alle Mädchen auch im nächsten Jahr noch einen Anlauf starten. „Ich kann den Mädchen überhaupt keinen Vorwurf machen, wie die sich trotz der Niederlagen gegenseitig unterstützt und angefeuert haben, verdient Respekt und Anerkennung, zumal mit Johanna, Emily oder Runa mindestens immer ein Mädchen auf dem Feld stand, was einfach mal drei Jahre jünger ist als die Gegenspielerinnen“, so Sportlehrer Martin Schattenberg. Für alle war es die erste Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften, von daher nehmen wir im nächsten Jahr wieder einen Anlauf. Bezirksmeister wurde mit drei souveränen Siegen das Carl-Humann-Gymnasium Essen.

Bei den Jungen hatte das Adolfinum schon im Vorfeld mit Hindernissen zu leben. So vielen Timo Bernoth, Tobias Ulrich als auch Karl Brinkmann krankheitsbedingt kurzfristig aus, wobei gerade der Ausfall von WVV-Auswahlspieler Timo Bernoth weh tat. Als „Ersatz“ wurde Nino von Schoonhoven aus der 6b kurzfristig aktiviert, der sich im Training durch eine gute Feldabwehr und sicher Annahme empfohlen hatte. Aufgrund der parallel stattfindenden Spiele der Mädchen konnte Coach Martin Schattenberg dieses Jahr das Jungenteam nicht persönlich betreuen: Diesen Job teilten sich somit zwei Oberstufenschüler des Adolfinums, Tom Steilmann und Fabio Bahrs aus der Q1. Martin Schattenberg: "Beide hatten lange Jahre selbst erfolgreich in der Schulmannschaft gespielt, jetzt aber die Altersgrenze erreicht. Und sie machten einen guten Job. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für die Unterstützung der Schulteams in dieser Form."

Der Start in das Turnier gegen das Gymnasium am Stadtpark Krefeld gelang mit zwei deutlichen Satzerfolgen, wobei alle Spieler ihren Anteil am Erfolg hatten. Im zweiten Spiel ging es gegen den späteren Gewinner, das Carl-Humann-Gymnasium aus Essen. Gegen die körperlich und spielerisch überlegenen Essener Jungen spielte man im ersten Satz ein bisschen wie das Kaninchen vor der Schlange, aber nach den aufmunternden Worten der beiden „Jungtrainer“ konnte man den zweite Satz größtenteils ausgeglichen gestalten, verlor aber trotzdem am Ende. Aber eine Leistung, auf der sich aufbauen ließ. Im dritten Spiel ging es dann gegen das Gymnasium Vogelsang aus Solingen, das ebenfalls - wie die Essener - mit Kaderspielern aus dem Westdeutschen Volleyballverband (WVV) antrat. Hier spielten die Moerser Jungen ordentlich mit, verloren allerdings ebenfalls mit 0:2. Am Ende also ein dritter Platz.

Trotzdem blickt Martin Schattenberg nach vorne: "Ehrlicherweise muss man zugeben, dass auch mit komplettem Kader beide Teams in diesem Jahr wohl nur schwerlich zu knacken gewesen wäre. Aber die nächste Auseinandersetzung kommt bestimmt." Bezirksmeister wurde übrigens auch hier das Carl-Humann-Gymnasium mit einem sehr knappen 2:1-Sieg gegen Solingen.

Kader Mädchen WK III: Liv Berns 9d; Dylan Lauer 8b; Pia Züscher 8c; Emily Cichy 6b; Runa Stieg 6b; Johanna Kühn 6e.

Kader Mädchen WK II: Shirley und Stella Buhl Q1; Malin Wilhardt EF, Laura Woeste, EF; Hayat Tanijan EF; Linda Hormes EF, Liv Berns 9d, Dylan Lauer 8b.

Kader Jungen WK III : Jonas Frankenbusch 9e; Oskar Kurella 8b; Philipp Beyken, 8c; Kanber Yumsack 8c; Timo Bernoth 8d; Tobias Ulrich 8d; Karl Brinkmann 8e; leonardo Sinistera-Trost 8e; Nino von Schoonhoven 6b.

Text & Fotos: Martin Schattenberg.

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