Ins Lernen abtauchen: VR-Brlllen lassen sich bspw. wie hier im Biologieunterricht gut zur Verdeutlichung von Stoffwechselprozessen nutzen.

Eine Reise an versteckte Orte

VR-Brillen im Unterricht

Zunächst ungewohnt: Neue Herangehensweisen müssen erst erprobt werden.

Virtuelle Realität ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Selbst Freizeitparks machen sich die Technologie zu Nutze und bieten ihren Gästen neben rasantem Fahrspaß ein virtuelles Vergnügen. Diese Technologie überzeugt besonders bei den neueren Generationen.

Unterricht darf nicht starr bleiben, sondern muss sich immer an die neuen Generationen anpassen. Daher hat Herr van Stephoudt nicht gezögert und die Idee unterstützt, VR-Brillen (Brillen, die eine virtuelle Realität erzeugen) für die Schule anzuschaffen. Mit dem neu gewonnen Equipment können momentan zwei Klassen parallel in die Virtuelle Realität abtauchen und diese bietet eine Menge Möglichkeiten:

Brille hoch zum Durchschnaufen: In die virtuelle Realität taucht man gänzlich ab.

Fast jedes Fach kann diese Technologie im Unterricht einsetzen, sei es als Stundeneinstieg, als Wiederholung von bereits Gelerntem oder eine Reise an Orte, die im normalen Schulalltag nicht erreicht werden können (beispielsweise einen Rundgang durch das Gebiet Tschernobyls). Die Schüler und Lehrer benötigen dafür lediglich ihr Smartphone und die Google App „Expeditions“. Dort sind bereits über 1000 Touren von verschiedenen Orten gespeichert und es werden stetig mehr. Der Vorteil hierbei ist, dass die Schüler kein Google-Konto benötigen, sondern sich über ein vom Lehrer erzeugtes WLAN-Signal dem Lehrer als Guide anschließen. Der Aufbau ist also kinderleicht und schnell gemacht, zumal sich das Schülergerät die Daten des WLAN-Signals merkt und bei weiteren Einsätzen des Equipments der Aufbau noch schneller von Statten geht.

Welche Orte sind neben dem Erwähnten noch möglich? Eine Reise ins alte Ägypten, an die Dolomiten, eine Städtetour durch Paris, New York, London, eine Reise ins kalte Grönland sind nur wenige Beispiele. Aber auch abstrakte Inhalte können sichtbar gemacht werden: Die Schülerinnen und Schüler können beispielsweise ein Atommodell in 3D bewundern, in Biologie durch verschiedene Zellytpen reisen, Zellorganellen miteinander vergleichen oder das Weltall aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Auch ein Abtauchen ins Great Barrier Reef zur Demonstration der Wunder der Welt oder der leider zunehmenden Verschmutzung der Meere ist möglich.

Falls Sie sich von dieser Technologie und den Möglichkeiten selbst überzeugen möchten, besuchen Sie uns gerne am Tag der offenen Tür am 30. November 2019 in den Biologieräumen.

Wir freuen uns, mit dieser fabelhaften Technologie Lernen greifbarer und erfahrbarer zu machen.

Alexander Niemeier und Anna Müller

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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