Videokonferenz: die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe im Gespräch mit Anne Reck, Community Managerin der EKD.

Projektgruppe der Q1 im Gespräch mit Social Media-Expertin

Eine Projektgruppe der Q1 hat sich im Rahmen des Relgionsunterrichts mit der Social Media-Präsenz der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) beschäftigt. Dazu führte ei Gruppe eine Videokonferenz mit Anne Reck, Community Managerin der EKD, zum Thema Social Media Präsenz und Content Creation, die Jugendliche anspricht.

Bereits in der Einführungsphase setzte sich mein Evangelische Religionskurs die Brille einer Unternehmensberatung auf und machte eine SWOT-Analyse der Evangelischen Kirche Deutschland. In den Fokus der „Opportunities“ nahmen die Schülerinnen und Schüler damals insbesondere die Social Media Präsenz der EKD und entwickelten Ideen, wie die EKD die Jugend zielgerichtet erreichen konnte. Anfang Dezember entstand aus einem Kommentar zu einem Instagram-Post über die Kirchenmitgliedschafts-Untersuchung (KMU6) der Kontakt zu Anne Reck, die interessiert an dem Input der Schülerinnen und Schüler war.

Marvin Bachmann, Aaron Berger, Liv Berns, Femke Ehrentraut, Josephine van Holt, Levin Roß und Annika Sohr schlossen sich der Projektgruppe an und schon bald war ein Termin für eine Videokonferenz mit Anne Reck gefunden.

Die Community Managerin führte in die Social Media Strategie der EKD ein und nahm das Feedback der sieben Abiturienten zum Instagram Kanal interessiert auf.

Es wurde erklärt, welche Sozialen Netzwerk bespielbar sind, welche Reichweite sie haben, wozu die jeweiligen Zielgruppen welches Soziale Netzwerk nutzen, wie die Posts der EKD entstehen und wie Authentizität geschaffen werden kann. Sie war aber vor allem an den Jugendlichen und ihren Meinungen interessiert und stellte viele Rückfragen zu Themen, die für Jugendliche interessant sein könnten und der Art und Weise, wie Content von ihnen als gut aufbereitet empfunden wird. Es stellte sich heraus, dass sich die Jugendlichen besonders von kurzen, actionreichen Videos angesprochen fühlen, die jedoch unbedingt die Balance aus seriöser, christlicher Botschaft und modern dargebotener Visualisierung halten sollen. Die Stimme der EKD zur weltpolitischen Lage, aber auch altersspezifischen Themen solle, laut der Abiturienten in jedem Fall klar werden. Hilfreich würde es auch sein, wenn weniger affinen Zielgruppen die Einordnung der christlichen Botschaft erleichtert werden würde und so Orientierung geboten wird. Dazu böte sich, so die Projektgruppe, ein sachlicherer Post eher an als ein Videoclip.

Dass aus dieser Videokonferenz ein weiteres Projekt entstehen würde, zeichnete sich bereits früh ab, denn die Ideen sprudelten und die Kreativität war spürbar. Die sieben Abiturientinnen sagten zu, einen Beispielpost zu entwerfen, der für sie relevanten Content so aufbereitet, dass er Jugendliche erreicht. In anschließenden Treffen wurden das Thema und ein passender Bibelspruch festgelegt. Ein erster Entwurf des Posts entstand zügig. Inwiefern dieser Entwurf dann tatsächlich Jugendliche anspricht, sollte zusätzlich getestet werden.

Der Evangelische Religionskurs der Klasse 10c bot die Probanden für diese Testung, die als Experten nachvollziehbares und konstruktives Feedback zu dem Entwurf gaben. Es fiel der Projektgruppe entsprechend leicht, ihren Post noch genauer an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen und zu finalisieren.

Wie viral dieser Post geht, wird sich zeigen. Um viele Erfahrungen reicher, in ihrer Arbeit wertgeschätzt und in ihrem Können bestätigt, sind die sieben Abiturientinnen und Abiturienten in jedem Fall. Wir freuen uns über so medienkompetente Schülerinnen und Schüler und danken Anne Reck sehr herzlich, dass sie uns an Ihrer Arbeit hat teilhaben lassen.

Text und Fotos: Maren König

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