Fremdsprachen sind eine ihrer Leidenschaften: Annika Schmidt, Schülerin der Q2.

Congratulations! Félicitations! Félicidades!

Annika Schmidt (Q2) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Mit den drei Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch hat Annika einen herausragenden Erfolg auf Bundesebene erzielt. In zwei anspruchsvollen Vorrunden hat sie sich für die Finalrunde qualifiziert. Von 1200 Schülerinnen und Schülern, die in diesem Wettbewerb gestartet sind, sind nach den zwei Vorrunden noch 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer übrig geblieben – eine davon Annika! Wir sind sehr stolz auf sie und gratulieren ihr zu dieser hervorragenden und äußerst beeindruckenden Leistung.

Gut ausgestattet: Annika weiß das Wissen der Bücher zu nutzen.

Annika wurde zusammen mit allen Teilnehmern der Finalrunde am 17. September 2018 bei der Preisverleihung in einer Feierstunde im Museum Zeughaus in Mannheim geehrt. „Das war eine ausgesprochen stilvolle und spannende Veranstaltung in einem sehr beeindruckenden Gebäude,“ sagt Herr Herrmann, der Annika als schulischer Vertreter in Mannheim begleitet hat, um die Anerkennung und Wertschätzung der Schule auch vor Ort zum Ausdruck zu bringen.

Die neue Runde des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, der ausgerichtet wird von der Stiftung Bildung und Begabung und gefördert wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Kultusministerkonferenz, startet im Oktober 2018 in unterschiedlichen Kategorien (Solo, SoloPlus, Gruppenwettbewerb u.a.). Wer sich dafür interessiert, kann sich unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de informieren und anmelden. Herzliche Einladung, dies zu tun.

Wie Annika das Finale selbst erlebte

Als ich vor einem halben Jahr die E-Mail bekam, dass ich es ins Finale geschafft habe, war ich zunächst ziemlich überrascht und habe ich mich sehr gefreut, aber als das Wochenende des Finales näher rückte, wurde ich dann schon langsam nervös. Ich machte mir Sorgen, dass alle sehr verbissen um den ersten Platz kämpfen und viel Konkurrenz herrscht. Aber bereits im Zug, in dem ich drei andere Teilnehmer kennenlernte, merkte ich, dass die meisten genau so wie ich hauptsächlich teilnehmen, um ein schönes Wochenende mit anderen sprachinteressierten bzw. -begabten Schülern aus Deutschland zu verbringen, gemeinsam zu arbeiten und dann möglicherweise gut abzuschneiden.

Jeder Teilnehmer absolvierte ein Rundengespräch und Einzelgespräche in jeder Wettbewerbssprache. Das Rundengespräch war für mich eine ziemlich ungewohnte und durchaus anspruchsvolle Situation, weil in diesem Gruppengespräch selbstständig zwischen den verschiedenen Wettbewerbssprachen gewechselt werden musste. Die Einzelgespräche fand ich sehr angenehm, da alle meine Prüfer, mit denen ich reden durfte, sehr nett waren und ich diese Art von Prüfung schon aus einer DELF-Prüfung kannte.

Annika Schmidt

Außer diesen mündlichen Prüfungen gab es noch eine Gruppenaufgabe, die in die Wertung einging. Mit meist sechs Teilnehmern galt es nun für jede Gruppe einen Video-Beitrag, ein Theaterstück oder eine Mischung aus beidem zum Thema „Mannheim²“ zu erstellen. Die Gruppenarbeit machte viel Spaß und half neue Leute kennenzulernen.

Am Samstagabend gab es die Möglichkeit den Englisch-Test TOEFL-ITP kostenlos zu absolvieren. Diese Möglichkeit ließ sich kaum jemand entgehen, auch wenn es sicher für die meisten von uns eine Herausforderung war einen Test von 20 Uhr bis 22 Uhr zu schreiben. Wir erreichten alle mindestens ein B2-Niveau und ich war mit meinem C1-Niveau sehr zufrieden.

Ich bin sehr froh, dass ich bei diesem Wettbewerb teilnehmen konnte und bin Frau Fiedler dankbar, dass sie mich motiviert hat an der ersten Runde teilzunehmen.

Text und Fotos: Marita Fiedler und Annika Schmidt

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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