Schätzen klassische Konzerte: Die Schülergruppe zusammen mit ihrem Musiklehrer Simon Stockamp.

Musikkurs der Q2 besucht Konzert in der Tonhalle Düsseldorf

Zum anstehenden Abschluss der Qualifikationsphase entschied sich der Musikkurs der Q2 gemeinsam mit Kurslehrer Simon Stockamp dazu, einmal den Profis auf der Bühne zuzuhören. Somit fand sich der Kurs am Abend des 5. Februars 2024 in der ausverkauften Tonhalle Düsseldorf zu einem Konzert der „Sternzeichen-Reihe“ ein. Auf dem Programm: Schubert, Salieri und Beethoven.

In den Wochen zuvor wurde im Unterricht die Programmmusik behandelt, also Musik, die außermusikalische Inhalte musikalisch darstellt. Oft beruht sie beispielsweise auf Bildern, Geschichten oder auch Szenen aus der Natur. Hervorragend eignet sich dafür Beethovens sechste Sinfonie, die auch „Pastorale“ genannt wird, in der die Natur von zentraler Bedeutung ist. Nach der eigenen traditionellen oder digitalen Vertonung eines Gewitters gab es von der idyllischen „Szene am Bach“ bis hin zum stürmischen „Gewitter, Sturm“ im Unterricht viel zu analysieren.

Wie empfand Beethoven wohl das Gewittern? Wie bringt der Meister Regen, Sturm, Donner und Blitz zum Klingen? Entspricht die Musik den physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Donner und Blitz? Müsste es nicht Blitz und Donner heißen?

Nach dem Analysieren wurde es Zeit, das vertonte Naturphänomen live zu erleben. Den Düsseldorfer Symphonikern hat der Kurs einen fesselnden und eindrucksvollen Abend zu verdanken. Unter der Leitung von Dirigent Adam Fischer bildete Schuberts Sinfonie Nr. 4 die Einleitung des Abends, gefolgt von Antonio Salieris virtuosem Konzert für Flöte und Oboe. Nach der Pause war das Highlight zu hören: Beethovens Sechste. Und das Gewitter im Finalsatz? Das war nicht nur zu hören, sondern auch zu erleben. Im Chorraum hinter bzw. über den Musikerinnen und Musikern sitzend gingen die Paukenschläge buchstäblich durch Mark und Bein.

Nach zwei Stunden Spielzeit erklungen die letzten Töne des Abends. Die Rekapitulation im Unterrichtsgespräch zeigte: Klassische Musik kennt kein Alter und sie ist vielleicht gar nicht so spießig, wie zuvor gedacht. Für den Kurs machte jedenfalls Beethoven mit seiner Pastorale das Rennen – Programmmusik und ihr Spiel mit Hörerwartungen ist eben für das Publikum besonders verständlich. Somit konnte der musikalische Abend einige Vorurteile aus dem Weg räumen, war für einige Schüler der erste Konzertbesuch und wird dem gesamten Kurs als bereichernde Erinnerung zurückbleiben.

 

Text: Lennart Schulz / Foto: Simon Stockamp

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